gemeinsam

Sylvia Nogens


Mein Name ist Sylvia Nogens, ich bin verheiratet und Mutter einer Tochter.

In meinem ersten Beruf habe ich als Bankkauffrau gearbeitet. Nach einem Grundstudium in Psychologie und eigenen Lebensherausforderungen hat es mich in die beratende Tätigkeit für Frauen rund um die Geburt geführt.

Dort arbeite ich seit ca. 13 Jahren. Mein Schwerpunkt sind peripartale psychische Belastungen. Alles was rund um die Geburt an psychischen Veränderungen auftritt, wird mal mehr und mal weniger gut gemeistert. Läufts mal nicht so gut kommen Frauen zu mir und holen sich dabei Unterstützung.

Da ich über die Jahre viele Frauen (und manchmal auch mutige Männer) kennengelernt habe, die die Umstände Ihrer Geburtsbegleitung als sehr problematisch bis traumatisch erlebt haben, habe ich mich im Jahr 2019 einladen lassen an diesem wunderbaren Projekt mit zu machen, um dies vorzubeugen. Mein Ziel damit ist es, daran mitzuwirken, Familien eine liebevolle 1-zu-1 Begleitung zu ermöglichen, denn die physiologische Geburt braucht kein Krankenhaus. Liebevoll begleitet geboren zu werden ist für unsere Kinder eine der wichtigsten Grundlagen für psychische Gesundheit.

Dafür setzte ich mich ein! Denn, um Michel Odent zu zitieren: „Es ist nicht egal, wie wir geboren werden!“ – Weder für das Kind noch für die Eltern. Ganz im Gegenteil!

Mütter, Väter und Babys brauchen vertrauensvolle, sichere Begleitung. Eingestimmte, menschliche Ansprache, Trost, Ermutigung, Bestätigung. Ich möchte helfen dafür einen alternativen Platz mit zu erschaffen.

Hebammenarbeit ist ein Kulturgut. Dies gilt es zu erhalten, zu pflegen und weiter an die nächste Generation zu geben, damit Kaiserschnitte nicht zur „neuen Normalität“ werden und Generationen von Kindern verlernen, was uns an natürlichen Kräften innewohnt.

Hebammen und Studierende der Hebammenkunde brauchen erfahrene Kolleginnen, gute Netzwerke und Fachkompetenz als Möglichkeit zum Austausch und begleitetem Lernen. Auch hierfür brenne ich. Die Hebammen sind das „Gold der Begleitung“ für die Familien. Um sie zu dem werden zu lassen, was Sie an schlummernden Kompetenzen in sich tragen braucht es eine gemeinsame Bereitschaft, Offenheit und Räume in denen dies stattfinden kann. Auch dafür entsteht unser Haus.

Wenn Ihr auch in so einem „Spirit“ denkt, fühlt und lebt, wenn ihr so begleitet werden wollt, wenn ihr so arbeiten wollt, dann helft uns dieses Projekt zu verwirklichen!

Damit wir das schaffen, brauchen wir Geld. Richtig, ich finde „krass“ viel Geld! Aus der Politik haben wir bisher leider nur minimale finanzielle Unterstützung erhalten und es sieht nicht „rosig“ aus.

Helft uns! Und damit euch selbst. Erhaltet mit unserer Hilfe Euch und Euren Kindern eine würdige Geburtskultur!